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Die Gemeinde Neu Boltenhagen

mit ihren Ortsteilen Neu Boltenhagen, Lodmannshagen und Karbow


03.03.2017: Kurzinformation:

Neue tierärztliche Verordnung. Näherers  ... hier.

Es gibt einen neuen Webmaster. Näheres unter ...Aktuelles.


Neu Boltenhagen liegt in Vorpommern
zwischen Greifswald und Wolgast an der L26,
grenzt im Norden an die Ziese und reicht im Süden
in den Karbower Wald bis fast zur B109.
Im Westen schließt sich die Gemarkung Rappenhagen an
und im Osten beginnt die Gemeinde Katzow

-mit einem Klick auf die Karte könnt Ihr in "Google-Maps"
selbst weiter navigieren-





Lodmannshagen

Lodmannshagen ist der nach einem Lodemann benannten Hagenort und wurde 1350 als "lodemannshaghen" erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ort war im Ursprung ein kleines adliges Gut.

Durch Schenkung kam es in die Hände verschiedener Hofbeamter, von denen es Wrangel nach 1649 kaufte.Nach der Reduktion der wrangelschen Besitzungen Ende des 17. Jahrhunderts wurden die Höfe an die Bauern verpachtet, im 19. Jahrhundert an sie verkauft.

Die alte Wassermühle im Ort war im Besitz der Familie Beug. Es entstanden acht größere Bauerngehöfte, womit Lodmannshagen ein echtes Bauerndorf der Greifswalder Umgebung blieb.
Durch die Bodenreform veränderten sich die Verhältnisse grundlegend.

Heute kann man die alte Wassermühle und den Wasserfall im Park besichtigen.Der Ort hat den nördlichsten Weinberg sowie das Ziesewehr.

Vereine: der Bürgerverein und die Freiwillige Feuerwehr

Neu Boltenhagen

In die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts fällt die Gründung des Ortes durch Bolto von Zlarestorp - die Familie ist anderenorts erwähnt. In diese Zeit fällt die Erbauung der Kirche - St. Marien -, von der nur die Außenmauern und die Sakristei im Norden erhalten sind.
1410: Erstes sicheres Erwähnungsdatum des Ortes. Die Urkunde, die im Stadtarchiv Greifswald als Original liegt, trägt das Datum 01.01.1410.
Das Dorf war ürsprünglich Lehnbesitz verschiedener Adelsfamilien (v.d. Borne, v. Heyden).
1625 verkaufte es Herzog Bogislaw XIV. seinem Jägermeister Otto von Wakenitz - mit diesem Kauf bestimmen die von Wakenitz für 250 Jahre die Geschichte von Boltenhagen. Es führte zur Unterscheidung von anderen gleichnamigen Orten längere Zeit den Namen Adlig Boltenhagen.

Nach wiederholten Bränden wird in den Jahren 1750 bis 1770 das Gutshaus in seiner jetzigen Form errichtet.
13.01.1880 stirbt Heinrich II. von Wakenitz, der letzte von Wakenitz. Er wird in BH beerdigt -
Grabplatte auf dem Friedhof.
Danach gehen die Wakenitzschen Güter und das Patronat für
345.000 Taler an den Professor Ziemsen über, dem Schwiegersohn von
Heinrich II. von Wakenitz.

1889 Verkauf der Güter BH und RH durch Professor Ziemsen an den Landwirt Amtsrat Becker. Damit wird Becker auch Kirchenpatron.

1951 wurde der Ortsname von Boltenhagen adlig in Neu Boltenhagen geändert. Ende der 50er Jahre bildeten sich die LPG'n die fortan das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde bestimmten.

1992 trat Neu Boltenhagen dem neu gegründetem Amt Lubmin bei.

Im Jahr 2010 feierte unsere Gemeinde ihr großes Jubiläum 600 Jahre Neu Boltenhagen.
Heute gibt es die KITA- Abenteuerland die in Trägerschaft des Eltern-Vereins "Abenteuerland e.V." geführt wird,den Freizeitverein, den Heimatverein, einen Verein zur Förderung der Kirche St. Marien, die Galerie "Weidenrute" sowie seit 2008 ein DDR-Museum.

Karbow

Im Jahre erhielt die Familie Dietrich v. Owstin das Gut Karbow durch Belehnung. sie besaßen bereits Quilow, Klein Bünzow, Ziethen und Owstin. Ab 1690 werden Christof v. Owstin, ab 1696 Joachim v. Owstin sowie ab 1743 Carl Christof v. Owstin als Besitzer geführt. 1791 ging Gut Karbow
an einen unbekannten Eigner über.
1815 wurde Karbow durch das Hofgericht Greifswald zum Freigut erklärt und damit aus der Belehnung entlassen.
1822 wurde die Witwe M.M. Hintze, geb. Gaetke als Besitzerin geführt. Von 1833 bis 1836 wurden die heutigen B109 und B111 gebaut. Die alte Straße von Greifswald nach Wolgast führte über Karbow, das nun "abseits" der Handelswege lag.
Ab 1835 wird Gustav Adolf Plath als Eigentümer geführt, nach dessen Tod ist sein Sohn Carl Ernst Plath Eigner auf Karbow. Ein Bericht von 1866 weist die Landwirtschaft auf Karbow als vorbildlich aus. 1883 übernimmt Karl Graf Behr das Anwesen. Nach 1921 verfällt die landwirtschaftliche Tätigkeit auf Karbow und das Gut wird ein Zentrum der Jägerei.
Nach der Bodenreform verfielen das Gut sowie alle landwirtschaftlichen Stallungen. Heute gibt es einige ehemalige Landarbeitergebäude, die als Wohnhäuser hergerichtet sind, sowie Gartenparzellen mit Wochenendhäusern.